Archiv des Monats: August 2014

21.08.2014 – The dolphins at Monky Mia

Heute morgen sind wir wie immer früh aufgestanden.  Um 7:45 wollten wir in Monky Mia sein um die Delphine am Strand zu treffen. In der Nacht hat es zwar noch nicht geregnet, die Wäsche ist aber auch noch nicht getrocknet, wir hängen sie vorsichtshalber ins Zelt, soviel halt reinpasst… dann müssen wir uns sputen.

Pünktlich um 7:45 stehen wir am Strand, mit uns bestimmt noch 130 andere Leute. Im Wasser sieht man schon die Delphine. Eine Rangerin erklärt uns kurz wie die Fütterung von statten gehen wird. Dann dürfen wir den Strand betreten.

Der Strand soll nicht ständig bevölkert sein, die Delphine haben nämlich Kälber und diese müssen gesäugt werden. Das Wasser am Strand ist aber nicht tief genug und wenn sich die Mütter zu häufig am Strand aufhalten, bekommen die Kleinen zu wenig Futter. Daher gibt es auch nur 3 Fütterungen am Tag, die jeweils nur eine halbe Stunde dauern.

Wir stehen eine ganze Weile im kalten, algigen Wasser. Scarlett muss ihren Algen-Ekel überwinden, sie möchte so gerne ausgewählt werden um zu füttern. Eine ganze Weile schwimmen die Delphine am Strand auf und ab und schauen sich die Menschen an. Es werden nur die Mädels gefüttert, die Jungs würden vor Futterneid zu aggressiv werden. Auch werden keine Mädels gefüttert, die gerade ihrem Kalb das Jagen beibringen. Die Kinder würden sich sonst das „gefüttert werden“ auch abschauen.

Schließlich sollten wir das Wasser verlassen und am Strand warten, ein Zeichen für die Delphine, dass es gleich Fisch gibt.

Die Delphin Dame die heute am Strand war – Nicky – kommt seit 38 Jahren jeden Morgen an den Strand um sich 300g Fisch abzuholen.  12kg Fisch braucht ein Delphin pro Tag. Sie kommt also offensichtlich nicht nur wegen des Fisch hier her.

Die Kinder hatten Glück. Bei der ersten Fütterung dürfte Scarlett füttern, bei der zweiten Fütterung des Tages wurde John ausgewählt und durfte einen Fisch reichen.  Glückliche Kinder!

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Mittlerweile ist der leichte Wind von heute morgen in einen frischen stürmischen Wind übergegangen. Der Himmel ist rabenschwarz und als die Fütterung zu Ende ist, fängt es an zu regnen. Wir halten uns also nicht zu lange in Monkey Mia aus. Wir haben Bedenken, dass das Vorzelt vielleicht doch nicht hält oder Wäsche von der Leine gepustet wird.

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Wir verbringen also einen faulen Tag am, im und um den Camper herum mit freiem W-LAN. Es gibt auch endlich  mal wieder Kaffee und Kekse.

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Wir laufen später nochmal in die Stadt, ein bisschen shoppen. T-Shirts, Postkarten und für mich einen Opal in einer Perle. Dann fängt es mal wieder an zu schütten. Die Shop Besitzerin meint, es regne hier nur 1x im Monat. Dieser Tag sei also schon etwas besonderen. Wir laufen also auf der nassen Hauptstraße raum und freuen uns über das besondere Farbenspiel-

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~ Arah OHara ~

17.08.- 20.08.2014 – Von Tom Price ans Ningaloo Reef

Sonntag, 17. August 2014

Im absoluten Never Never haben wir gestern einen netten Platz für die Nacht gefunden. Wir stehen nach einer endlich wieder warmen Nacht um 6 Uhr auf.  Es gibt nur ein schnelles Frühstück, Müsli. Schließlich wollen wir schnell auf die Strecke, wir haben ca. 600 km vor uns, zurück an die Küste. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt.  Unterwegs sehen wir Kängurus, Emus, Warane, Galahs, Schafe und Rinder.

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In Exmouth angekommen erfahren wir allerdings, dass alle Campingplätze im Cape Range NP schon voll sind.  Wir sollen am nächsten Morgen um 8 Uhr beim Ranger sein,  vielleicht könnten wir dann noch einen platz bekommen.  Allerdings sei der Yardie Creek Run (die 4WD Verbindung nach Coral bay) zur zeit gesperrt. Schade, genau da wollten wir lang. Also zögern wir nicht lange, tanken nur und machen uns über den highway auf den direkten Weg nach coral bay. Wir bekommen dort den letzten Platz mit Stromversorgung, leider nur für diese Nacht.  Morgen früh müssen wir umziehen. Aber egal, der Campingplatz hat einen Pool und außerdem auch endlich mal Duschen und morgen wird mal ein Strandtag gemacht.

Montag, 18. August 2014

Wir müssen bis 10:30 am Platz bleiben,  dann bekommen wir Bescheid auf welchen Platz wir umziehen können.  Mick ist zu faul das Zelt zusammen zu falten.  Kurzentschlossen ziehen wir mit aufgebautem Zelt.  Eine kleine Attraktion für die grauen Nomaden. In der Zwischenzeit vergnügen sich die Kinder im Pool: Borwater: warmes,  salziges Wasser aus dem Great artesian basin.  Nicht zum trinken geeignet, aber okay für Dusche und Waschmaschine. Naja, die Dusche hatte ich mir gestern abend noch anders vorgestellt, aber besser als gar nichts…

Dann geht es an den Strand. Strahlend weiß, wie toll! Nach all dem roten Outbackstaub ist das echt eine Abwechslung! DAs Wasser ist kristallklar, keine Wellen, es plätschert sanft an den flachen  Strand. Hier schwimmen schon Fische im flachen Wasser. Die Korallen kann man vom Strand aus in wenigen Schwimmzügen erreiche. Ist halt eher brauch hier, ist nämlich ein subtropisches Riff und kein tropisches. Dafür ist es wesentlich intakter als das Great Barrier Reef und die Korallen sind viel größer. Das Wasser in der Lagune ist angenehm warm, die Wellen brechen sich am äußeren Riff, hier drinnen ist alles ruhig.

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Scarlett ist allerdings etwas ängstlich beim schnorcheln. Wir buchen daher eine Fahrt im Glasbodenboot. Wir essen am Strand noch Lamingtons und Hedgehogs und halten nochmal den Kopf unter Wasser. Wir sehen einen Rochen, Scarlett sogar einen Riffhai. Dann geht es an Bord. Das Riff ist hier so dicht bewachsen, dass die Fische hier völlig geschützt vor Raubfischen sind, daher verstecken sie sich auch  nicht. Die Korallen wachsen bis 25 cm unter die Wasseroberfläche. Wir kommen aus dem Staunen kaum raus.

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Um 15:30 legen wir wieder am Strand an, pünktlich zur Fischfütterung. Die Brassen schwimmen zwischen unseren Beinen hin und her.

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Dienstag, 19. August 2014

Am frühen morgen fahren wir weiter südlich. Wir haben noch Vorräte für 1 Nacht in der Wildness, also fahren wir über die Blowholes-Road nach Point Quobba. Hier gibt es ein blowhole, die Fontäne schießt 20 Meter in die Höhe.  Sehr beeindruckend!

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Wir fahren off road ein bisschen weiter die Küste entlang, halten an und sehen einige Buckelwale in der Bucht spielen.  Wie toll!

Am Nachmittag gehen wir noch an den Strand der Lagune. Wie ein Aquarium! An den Korallen des Ningaloo Reef tummeln sich unzählige bunte Fische.  Dafür geht man gerne frierend bei kaltem wind und stürmischer See (vor unserer geschützten Lagune) ins Wasser. Eine Dusche wird es wohl heute nicht mehr geben, das Salzwasser muss genügen.

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Aus den letzten Vorräten brutzeln wir noch einen Bohnentopf mit indischer Sauce, schmeckt sogar… dann ist es schon wieder dunkel und wir gehen schlafen. In der Nacht wachen wir allerdings mehrmals auf, die Wellen erscheinen wahnsinnig laut, wie sie rechts von uns über die Steine in die Lagune donnern und links von uns direkt an den Strand schlagen.

Mittwoch, 20. August 2014

Wir müssen dieses Paradies leider schon verlassen.  Der Weg nach Perth ist noch weit und es gibt noch so viel zu sehen. Mit der Dämmerung wachen wir auf. Das Zelt ist wie immer schnell zusammengebaut.

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Wir haben also Zeit nochmal an die Lagune zu gehen. Wir sind erstaunt, dass die See heute morgen viel ruhiger ist als sie sich noch in der Nacht angehört haben. Wir gehen zu den Rockpools und sehen von oben im seichten Wasser wieder viele Fische. Wahnsinn, ich glaube diese Vielfalt hatten wir am Great Barrier Reef nicht gesehen. Zum Abschied von diesem herrlichen Paradies treffen wir noch ein junges Riesenkänguru. Es grast am Straßenrand. Als wir daneben anhalten schaut es uns neugierig an und nach einigen Fotos springt es davon.

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Kurz danach sind wir schon in Carnarvon und füllen unsere Vorräte auf, endlich! Hier kaufen wir auch heimische Snack-Bananen, super lecker! Buy west, get best!

Auf unserer Reise in den Süden haben wir bereits den Tropic of Capricorn überquert, also den südlichen Sonnenwendekreis, heute überqueren nun auch den 26. Breitengrad und verlassen damit Northwestern Australia. Um die Mittagszeit kommen wir am Overlander Roadhouse an, hier soll es die besten Burger von W.A. geben. Wir schlagen zu.  4 Burger – 44 AUD! Wir sitzen auf unserem Trailer, genießen den Ausblick und staunen über das Kommen und Gehen am Roadhouse. So weit südlich ist gleich etwas mehr los.

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Nach weiteren 2 Stunden Fahrt kommen wir in der Shark Bay in Denham, wir bekommen den letzten Platz mit Strom auf dem Campingplatz. Wir bauen auf und freuen uns über das freie WiFi UND DIE DUUUSCHEEE!!! Seit Port Hedland gibt es hier die erste Frischwasserdusche. Seit fast 2 Wochen sind wir unterwegs, wir nutzen also die Facilities aus und waschen auch mal Wäsche. Von unseren Nachbarn erfahren wir, dass es morgen regnen soll, also bauen wir auch noch unser Vordach auf, dass die Küche, Tische und Stühle im trocken stehen. Heute bleiben wir wach bis uns das Internet verlässt. Morgen müssen wir früh raus, Die Delphine erwarten uns.

~ Arah OHara ~

 

14.08. – 16.08.2014 – Karijini NP

Donnerstag, 14. August 2014

Der Wecker klingelt wieder um 6 Uhr. Frühstück ist schnell gemacht. Mittlerweile feilen wir an unserer Routine, um noch schneller auf der Straße zu sein. Noch vor 8 Uhr sind wir vom Campingplatz runter. Das Shopping Centre hat schon seit 7 Uhr auf, wir brauchen Vorräte für mindestens 4 Tage. Eine Stunde dauert unser ausgedehnter Shopping trip, dann noch tanken. Der Toyota braucht 15 Liter auf 100 km, geht eigentlich. Hat einen 140 Liter Tank, so weit kommen wir damit leider nicht, wir müssen also rechtzeitig ans nachtanken denken.

Die Straße Richtung Newman ist hier extrem stark befahren. Lauter Roadtrains (4 Hänger) und Service Fahrzeuge, Einsamkeit ist anders.

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Nach ca. 250 km ändert sich die Landschaft! Die Flüsse führen hier gar kein Wasser mehr, alles trocken. Aus der Ebene ist eine hügelige Landschaft geworden. Mal liegen „rote Murmeln“ rum, mal sind die Berge messerscharf abgeschnitten, mal wieder sanft hügelig.

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Leider vergessen wir am Auskie Roadhouse zu tanken, wir rollen fasziniert dran vorbei. Hier steht ein Roadtrain nach dem anderen.  Wir fahren jetzt in die Harmersley Range und bekommen schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf den Nationalpark. Hier fahren auch keine Roadtrains mehr!

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Wir sind im Karijini NP auf 750 m Höhe angekommen.  Die Nächte werden hier wohl kalt werden. Es geht das erste mal über eine längere dirtroad.

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Das Camp ist schnell errichtet. Mit allem drum und dran sind wir in guten 15 – 20 Minuten fertig. Wir haben ja 8 Hände die tatkräftig mit anpacken. Unsere Nachbarn sind aus Deutschland, mit 2 Kindern, 2 Jahre alt und das andere 6 Monate alt. Seit 3 Monaten unterwegs – Halbzeit. Die Kinder werden gleich als Spielkameraden in Beschlag genommen.

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Danach machen wir uns auf den Weg zum Fortescue Pool, einem Wasserloch ganz in der Nähe, schon nach 800 Meter zu erreichen, also auch für John und den kaputten Zeh gut machbar. Es geht steil bergab in die Schlucht und noch steiler runter zum Rockpool. Ein ebener Pfad führt allerdings weiter zum Fernpool, für den entscheiden wir uns. Der Fernpool sieht noch schöner aus, nicht zwischen schroffen Felsen, die steil nach oben ragen, sondern sanftere Felsen mit Farnen bewachsen.

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Eine Leiter führt ins Wasser, wir nehmen die Einladung zum Baden gerne an! Erfrischend kühl, das Wasser ist glasklar und tief. Am anderen Ende ist ein Wasserfall, das Wasser soll schön warm sein. Scarlett traut sich aber nicht zu den Felsen und John ist es im Wasser dann doch zu kalt, also nimmt nur Mick eine Dusche. Nach dem Abtrocknen geht es wieder zurück. Das Laufen wärmt auf und der Aufstieg sowieso. Oben angekommen wärmt auch wieder die Sonne.

Sobald sie allerdings weg ist, wird es recht kalt. Wir essen tatsächlich im Schlafsack!

Freitag, 15. August 2014

Die Nacht war dann auch wirklich lausig kalt. 3ºC. (Der Kühlschrank hatte 5°C!!) Aber mit Sonnenaufgang ist es auch gleich wieder etwas wärmer.

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MIck bringt uns heißen Tee und heißen Kakao an den Schlafsack!

Heut wollen wir einige Schluchten erwandern bzw. durchklettern. Über eine Gravel Road geht es zum Weano Gorge. Es geht durch Bushland mit dichtem Spinifex an Termitenhügeln vorbei, dann runter in den Gorge. Ein Bach begleitet uns, am Grund des Gorges wachsen viele Eukalyptus-Bäume. Der obere Gorgeverlauf ist sehr bewachsen mit Schild und Bäumen, die Felsen sind eckig abgebrochen, auch Spinifex wächst hier. Wir kommen an ein Wasserloch, hier müssen wir durchwaten und auf der anderen Seite an einer Felswand entlang kraxeln. Hier wird die Schlucht jetzt dunkler und enger. Die Felsen sind glatt gespült und bieten kaum noch halt. Der Fels ist auch eher grau vom Wasser als noch rot. Hier wächst kaum noch was. Durch einen etwas mehr als Schulterbreiten Gang quetschen wir uns durch. Unten läuft der Bach und lässt die Steine sehr glitschig werden. Am Ende geht es steil runter, sodass ein Handlauf hin gebaut wurde, dass man hier auch wieder raus kommt. Passenderweise heißt der Pool Handdrail-Pool.

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Der Aufstieg aus dem Weano Gorge geht dann direkt den steilen Hang über Stufen hinauf.

Noch haben wir Kraft in den Beinen und entscheiden uns auch noch in den Hancock Gorge runter zu klettern. Der Abstieg geht steil über Eisenleitern (gibt ja genug Eisenerz hier). Dann geht es über große Felsen zum Wasserloch. Hier heißt es entweder schwimmen oder an der Wand entlang klettern. Wir lassen all unsere Sachen hier und machen uns auf den Weg.

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Der Walk ist noch schwerer als im vorherigen Gorge! Abgekämpft und glücklich fahren wir nach 2 tollen Wanderungen zurück in unser Camp. Nach einem reichhaltigen Abendessen und einer Katzenwäsche gehen wir in die Schlafsäcke. Die Nach ist zwar genauso kalt, aber wir sind besser darauf vorbereitet.

Für die Milchstraße verlassen wir aber nochmal kurz die Wärme und staunen… soweit das Auge sehen kann lauter Punkte am Himmel!

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Samstag, 16. August 2014

Die Nacht war kalt, aber machbar. Wir bekommen von Mick wieder einen heißen Tee bzw. Kakao ans Bett gebracht! Was ein Service!

Wir bauen unser Camp ab. Heute Vormittag schauen wir uns noch den Kalamina Gorge an, dann müssen wir leider weiter fahren. Unser Treibstoff reicht sonst nicht für den Weg nach Tom Price, wenn wir hier im Nationalpark noch mehr rumfahren.

So früh morgens ist noch keiner hier. Es ist wirklich still! Es geht wieder steil hinunter in die Schlucht. Es ist gar nicht so tief und unten sehr breit und dicht bewachsen. Rechts sieht man den Wasserfall, der grünblaue Pool ist durch das Gras fast gar nicht zu sehen. Wir machen uns auf den Weg rechts rum tiefer in den Gorge hinein. Nachdem wir uns durch das Spinifex über große Felsen durchgeschlagen haben, laufen wir wieder über den blanken Fels des Gorges. Der Bach plätschert in der Mitte über kleine Wasserfälle. Ein wenig grünes Ufergewächs ist immer noch da. Die Wände werden immer höher, roter, steiler. Toller Farbenmix mit dem blauen Himmel dazu und den weiß-grünen Ghost Gumtrees am Rande der Schlucht. Die Rockpools werden jetzt immer tiefer, der Creek immer breiter und unser Weg zum laufen immer enger. Irgendwann kommen wir an eine enge Stelle an der wir weiter schwimmen müssten. Der Fels bietet jedenfalls keine Möglichkeit weiter zu klettern. Wir rasten, essen und trinken was, dann wandern wir zurück. Und John wandert tapfer mit! Der gebrochene Zeh schmerzt kaum noch!Bevor wir aus dem Gorge wieder rausklettern, kühlen wir noch unsere Füße im Rockpool am Wasserfall.

 

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Wir verlassen den Karijini Nationalpark und fahren nach Tom Price, wir brauchen Diesel. Hier fahren wir dann auch noch auf den Mt. Nameless. Den zweithöchsten Berg von W.A., der höchste Berg, der mit einem Fahrzeug zu befahren ist (1.1016m). Den Hänger müssen wir unten lassen, dann geht es 4WD steil nach oben. Ein toller Ausblick auf die weite unendliche Natur, nur zu der einen Seiten. Auf der andren Seiten haben wir den perfekten Blick auf die Tom Price Mine, auch beeindruckend die Größe, wenn auch auf einen andere Weise.

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Wir nehmen von hier aus den shortcut über 80km gravelroad Richtung Highway zurück zur Küste. Dort finden wir einen netten Platz hinter Bäumen für die Nacht. Von Sonnenuntergang bis -aufgang verschwinden wir in unseren Schlafsäcken nach einer Katzenwäsche und einer Linsensuppe. Die Nacht ist hier hoffentlich  nicht so kalt. Zumindest kühlt es sich nach Sonnenuntergang schon nicht so schnell ab.

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~ Arah OHara ~

12.08. + 13.08.2014 Weiterfahrt nach Port Hedland über 80 Mile Beach

Dienstag, 12.8.2014

Der Wecker klingelt um 7, aber die Bande bleibt faul im Bett liegen. Alles in allem brauchen wir 2,5 Stunden zum Abbau unseres Camps.

Beim Zusammenbau ist leider ein Gummi an einer Stange gerissen, also nochmal zurück zum Vermieter. Somit sind wir wesentlich später erst losgekommen als geplant.

Auf dem Great Northern Highway angekommen, haben wir in der Ferne schon das Buschfeuer gesehen, welches wir schon bei der Landung gesehen haben. Wir sind sogar mitten durch gefahren. Es hat nur das Spinifex gebrannt, sodass alles halb so wild war.

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Die Fahrt entlang des Great Sandy Dessert ist ein bisschen eintönig. Der wunderschöne 500 Kilometer lange 80 Mile beach ist leider 20 – 50 Kilometer von der Straße entfernt.  Es ist hier so flach dass man ihn auch nicht sehen kann.

Bis zu unserem Ersten Halt sind es 280 km. Sandfire Roadhouse. Die erste Tankstelle seit Broome. Der Liter Diesel 1,96 AUD.

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Broome nach Perth

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Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir unser Tagesziel,  den Campingplatz am 80 – Mile – Beach. Wir haben schnell das Camp aufgeschlagen – alles in allem vielleicht 15 Minuten, haben ja auch alle mitgeholfen. Dann sofort zum Strand, Tageslicht ausnutzen.

Der 80 Mile Beach ist beeindruckend. Von links nach rechts, von Horizont bis Horizont nur Strand, ca. 450 km lang.  Der Tidenhub beträgt 7-15 Meter, das Wasser war also gerade ca. 1,5 km weit weg. Und wahnsinnig viele Muscheln. Wir sind also im Watt Muscheln sammeln gegangen, während andere mit dem Auto auf dem Strand gefahren sind.

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Den Sonnenuntergang muss man hier einfach gesehen haben! Wir sind wieder Richtung Dünen gegangen. So flach wie der Strand hier ist, möchte man bei auflaufendem Wasser nicht mehr im Watt sein, vor allem nicht nach Sonnenuntergang.

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Mittwoch, 13. August 2014

Der Wecker klingelt, ich mache die Augen auf, alles noch dunkel. Oh je, Wecker hatte ich doch für 6 gestellt. Ob der wohl zu früh geklingelt hat? Aber das Zelt ist einfach nur extrem lichtdicht. Draußen dämmert es schon! Gefrühstückt wird um 6:30, zusammengepackt usw…. auf der Strecke sind wir um 9:30, Tagesziel heute ist Port Hedland.

Vorher gehen

nochmal an den Strand und entdecken eine Seasnake, glücklicherweise auf dem trockenen, den sie ist eine der giftigsten Schlangen in Australien.  Vielleicht gehen wir doch lieber nicht schwimmen…

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Die Weiterfahrt nach Port Hedland zieht sich. Die Landschaft ist recht flach, nur das Buschwerk wechselt sich ab. Es ist das Great Sandy Dessert, das hier bis an die Küsten heranreicht. Dann fängt es an hügeliger zu werden, einen Eisenbahnschiene begleitet uns, es sind mehr Road Trains und Service Fahrzeuge der Minen Unterwegs. Wir kommen jetzt ins „Ruhrgebiet Australiens „. Am Horizont sieht man schon den weißen Salzberg der Salinen von Port Hedland.

Flüsse gibt es mittlerweile auch. Wir machen am De Grey River Pause. Der Fluß fließt allerdings nicht mehr, mittlerweile ist er nur noch ein Billabong. Trotzdem kann man noch gut angeln. Allerdings wären gestern hier noch 2 Western Taipane gesehen worden, wir sollen lieber vorsichtig sein beim Rumlaufen, mahnt uns ein Ehepaar – eines der vielen Grey Nomads, die wir treffen.

Zur Mittagszeit sind wir in Port Hedland angekommen. Die ganze Stadt ist rostrot gefärbt, nicht mehr tropisch weiß wie in Broome. Überall ist die Schwerindustrie zu sehen. Wir essen erstmal ein typisches australisches Frühstück zum Mittag, genießen den Pool am Campingplatz und schauen uns die Stadt an. Faszinierend auf seine Weise, aber sicher nicht schön!

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 Arah OHara ~

11.08.2014 zweiter Tag in Broome – mehr Bilder

 

 

Gestern früh ins Bett gegangen, durchgeschlafen + gut geschlafen und das sogar bis 7:30 Uhr. Zum Frühstück gab es heute lecker Crumpets! Habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr gegessen.

Dann um 9 Uhr zum Vermieter. Scheibe muss noch nicht ersetzt werden. Sollen einen Aufkleber drüber machen… nun gut. Weiter zum shoppen, Vorräte auffüllen. Dann ins Perlen Info Center, einen super interessanten Vortrag über Perlen hören und gleichzeitig an die Kinder auf deutsch übersetzt weitergeben.

Dann ging es weiter zum Gantheaume Point. (Nachdem wir allerdings erst noch an der Library gehalten haben und das 24/7 free WiFi ausgenutzt haben!)

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Am Gantheaume Point kann man bei besonders niedrigem Niedrigwasser Dinosaurier Fußabdrücke sehen, es war aber noch fast Hochwasser… dafür waren die Felsformationen aber auch sehr beeindruckend. Roter sehr sandiger Fels, der Strand strahlend weiß, was ein Unterschied! Dazu der blaue Himmel und etwas heller das Meer. Traumhaft.

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Da wir die Fußabdrücke nicht finden konnten, sind wir nur auf den Felsen rumgeklettert und haben die Aussicht genossen. Von hier konnte man auch schon den Beach-Access auf den Cable Beach sehen, wo alle mit den Autos auf den Strand fahren. Hier packt man halt nicht den Sonnenschirm, Strandmatten und 5 Tüten um den Tag am Strand zu verbringen und schleppt das alles vom Parkplatz durch die Dünen und sucht sich zwischen vielen anderen ein Plätzchen, nein, hier fährt man man direkt mit dem Auto zum Strand, nee auf den Strand! Packt die Klappstühle aus und setzt sich neben das Autoo. Esky in the car -> cool Beer! … hatten wir nur leider nicht dabei, im bottle store waren wir noch nicht. Also Badesachen angezogen und ab in den indischen Ozean, schön erfrischend!

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~ Arah OHara ~

11.08.2014 – Staircase to the Moon

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Beeindruckend. Ganz Broome hat sich in der Roebuck Bay versammelt um um 18:18 den Mondaufgang bei Niedrigwasser zu beobachten!  Eine goldene Treppe zum Mond!  Ein ganz besonderes Erlebnis welches nur von Mai bis Oktober beobachtet werden kann und auch nur bei Vollmond.  Und wir waren dabei!

~ Arah OHara ~

10.08.2014 – der Nachmittag im Crocodile Park von Malcolm Douglas

Malcom Douglas Crocodile Park, die Salties gibt es nur hier oben im Norden, deshalb wollen wir den Kindern zeigen, wen man beim Baden so alles treffen kann.

Um 15 Uhr ist die Fütterung und Tour, wir haben davor aber noch Zeit und die Vögel anzuschauen.

Tawny Frogmouth:

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Sulphur crested Cockatoo:

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Galah:

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Die Fütterung war beeindruckend. Salties, Freshies und amerikanische Alligatoren wurden gefüttert. Die aggressivsten waren definitiv die Salties. Nachdem wir die Bissspuren in den Zäunen gesehen hatten, wurden uns die Tiere auch nicht sympathischer. Am Anfang der Führung durften wir sogar Babykrokodile auf den Arm nehmen. Sehr süß! Allerdings enden sie als Handtasche oder Gürtel, die Armen!

Salty:

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Nach der Fütterung hatten wir noch Zeit für die Dingos, Kängurus und Wallabies. Sehr schöne Tiere und so wenig los im Park. Herrliche Stille, nur vereinzelt ein paar andere Besucher unterwegs.

Dingo:

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Känguru:

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Potteroo

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Um 17 Uhr hat der Park zugemacht. Wir haben es noch im hellen nach Hause geschafft. Leider hat uns noch ein Road Train erwischt. Steinschlag. Riss im Glas. Morgen fahren wir also nochmal zum Vermieter.

Das Steak mussten wir im Dunkeln grillen. Lecker wars trotzdem, auch wenn wir lichtmäßig nicht so gut ausgestattet sind. Das Außenlicht in der Küche gibt nämlich den Geist auf. Lohnt sich also doppelt morgen nochmal zum Vermieter zu fahren.

~ Arah OHara ~

10.08.2014 Broome – erster Vormittag, erste Bilder

Aufwachen um 6:30, die Sonne steht hoch am Himmel, die Vögel zwitschern. Wir haben alle durchgeschlafen, das war auch dringend nötig! Gestern nur noch mal geduscht und dann ging am 18:30 Uhr gar nichts mehr.

Der Campertrailer ist größer als ich gedacht hatte, trotzdem hat man irgendwie immer zuviel Krempel dabei. Aber wenn wir Ordnung halten, wird es schon klappen.

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Das erste Frühstück war toll. Die Vögel zwitschern immer noch, der Tee schmeckt, das Toast ist geschmacklos wie immer (allerdings gibt es hier endlich auch Nutella 😀 ) und am Baum neben uns sitzt eine friedliche Kragenechse.

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Nach dem Frühstück ging es zum Sunday Market. Dort gab es leckeres „fruit thingy“. Gefrorene Mango + Kokosnuss durch den Fleischwolf gedreht. Genial erfrischend bei den Temperaturen.

Danach in die Touri-Info, ist aber super voll hier. Also doch lieber nach nebenan in ein Perlengeschäft, da kommen wir aber am Montag nochmal wieder, da gibt es nämlich einen Vortrag über Perlen. Zurück zum Auto laufen wir durch China-Town und essen fried noodles und asia pie. Super lecker und gemütlich!

Dann haben wir uns noch Mangrove Point angeschaut, damit wir wissen von wo wir am Montag Abend am besten den Staircase to the moon sehen können.  Am Mangrove Point gab es einen kleinen alten Friedhof mit den ersten Siedlern und anderen berühmten Leuten von Broome.

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Der Strand dort war fein weiß sandig, links und rechts der Bucht dichte Mangrovenbüsche. Die Klippen hinter dem Strand wiederum waren rot wie das Outback halt rot ist. Das Wasser türkis-hellblau bis dunkelblau. Die Kinder haben sofort die Füße in den indischen Ozean gehalten.

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Von dort sind wir dann weiter in den Malcolm Douglas Crocodile Park gefahren.

~ Arah OHara ~

07.08. – 09.08.2014 Der Flug – 30 Stunden Reisezeit

Am Donnerstag 7. August 2014 um 18 Uhr ging das Abenteuer los. Die Omas und Opas bringen uns zum Flughafen. Koffer hatten wir ja schon am Mittwoch fertig gepackt, Donnerstag dann geputzt, hat alles gut geklappt, jeder hatte seinen Aufgaben!

Um kurzt von 19 Uhr waren wir am Check in und haben ohne Probleme eine zusammenhängende 4er Reihe in der Mitte bekommen. Scarlett war glücklich und John beruhigt. Die Maschine war voll bis auf den letzten Platz, bei Emirates hatten wir aber den großen Vorteil mit den Kindern als erstes boarden zu dürfen.

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Der Start hat super geklappt, keine Übelkeit bei Scarlett! Das Entertainment Angebot war riesig, die Müdigkeit also schonmal besiegt. Essen war lecker, aber vor lauter Müdigkeit konnten beiden Kindern dann doch nur wenig essen. Scarlett ist noch vor dem Abräumen eingeschlafen, John dann später auch.

Nach 6 Stunden dann Ankunft in Dubai, weiter ging es nach 3 Stunden Aufenthalt. Auch hier war das boarden wieder super, Familien mit Kindern zuerst!

Wir hatten uns vorgenommen auf diesem Flug wenig zu schlafen, das wir ja um Mitternacht Ortszeit in Perth landen und dann 7 Stunden Aufenthalt zum schlafen nutzen wollten. Der Kuchen wurde auch wie versprochen serviert und zur Feier des ersten Fluges gab es noch ein Fotoshooting. Der Flug war nur halb voll, so dass wir uns richtig ausbreiten konnten.

Um Mitternacht sind wir also in Perth gelandet. Alles hat reibungslos geklappt, Zoll, Visum, Koffer … alles ging schnell. Wir haben dann unser Nachtlager aufgeschlagen bevor wir am nächsten Morgen zum Domestic Flughafen weiter mussten. Schlafsäcke ausgepackt, Oropax rein, Augenbinde drauf, Schuhe ausgezogen, Wecker gestellt und sofort eingeschlafen.

Um 4 Uhr wurd es allerdings unruhig, da ging der erste Flieger. Also wieder einpacken und weiter zum domestic Terminal!

Sicherheitsbestimmungen… in jedem Land anders …
oh je, die Jugend hat eine Schere eingepackt, ins Handgepäck. In Frankfurt am Sicherheitscheck wurde sie zwar registriert aber aufgrund der Größe als ungefährlich eingestuft. Wobei wir schon darauf hinweisen wurden, dass uns die Schere evtl unterwegs abgenommen werden könnte.
In Dubai mussten wir dann umsteigen, keiner hat sich an der Schere gestört, auch nicht an all den anderen Dingen, die in Frankfurt aus dem Handgepäck raus mussten, um in einem extra Korb durch den Durchleuchter zu fahren – Nasenspray, Laptop, Handy, Gürtel, Salbe… wichtig war dort nur bloß keine Flüssigkeiten mitzunehmen.
Am domestic Terminal in Perth aber, musste die Schere dran glauben :'( nach mittlerweile 26 Stunden Reisezeit flossen bei Scarlett erstmal die Tränen.  Aber die netten Sicherheitsmitarbeiter hatten gleich die rettende Idee!  Einfach den Rucksack mit Schere einchecken! Durch die Buchung mit Emirates haben wir eine Gepäckfreimenge von insgesamt 120 kg, von denen nur 76 genutzt sind. Also flugs zurück und Rucksack mit Schere aufgeben!
In der Zwischenzeit sind die Tränen auch wieder getrocknet.
Und nun wartet Scarlett friedlich schlafend auf den letzten Flug – nach Broome.  Dann geht der Urlaub richtig los.

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Wir sind jedenfalls pünktlich in Broome gelandet, sehr kleiner Flughafen und so tropisch, wirklich sehr hübsch! Wir mussten nicht lange auf das Gepäck waren. Mit dem Taxi ging es zum Broome Hire Service. Da stand er schon, unser 4WD + Camper Trailer! Über 1 Stunde hat die Einweisung gedauert, in dickster Mittagshitze, mit langen Hosen, total übermüdet vom Flug. Dann mussten wir uns noch „schnell“ an den Linksverkehr gewöhnen. Auf dem Weg zum Caravan Park kamen wir noch am Supermarkt vorbei und haben völlig verschlafen einen Grundausstattung für die Küche zusammengesucht. Soweit so gut! Am Campingplatz angekommen haben wir es auch wieder geschafft den Trailer aufzubauen und haben dann unter großen Qualen soweit noch unsere Sachen verstaut um bloß nicht einzuschlafen. Die Kinder haben es noch ins Schwimmbad geschafft und nach 39 Stunden hat uns dann die Müdigkeit besiegt und wir sind endlich in Bett gegangen. Obwohl nebenan ein Autorenne war, haben wir tief und fest geschlafen. Dem Jetlag ein Schnippchen geschlagen!

~ Arah OHara ~

Umsteigen bitte

Nach ca fünfeinhalb Stunden recht ruhigem Flug in einer sehr, sehr vollen 777-300 war Landung in Dubai.
Der Gang über die Treppe zum Bus war atemraubend. 6 Uhr am Morgen, 35 °C und 5000% Luftfeuchte. Die Brille beschlug und am sehr gut klimatisierten Transferbus lief an der Karosserie das Kondenswasser außen runter.
Dann 4 Stunden Aufenthalt und weiter geht’s nach Perth.

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