Was soll ich sagen, der Wecker klingelt um 6 Uhr, wir sind aber wie immer schon vorher wach. Wir frühstücken recht gemütlich und machen uns dann auf den Weg in den Francois Peron Nationalpark. Sandpiste… wir müssen bei der Einfahrt in den NP den Reifendruck von 4 bar auf 2 bar herablassen.
Die Piste wir sofort sandig, es gibt eigentlich nur 1 Spur die hier alle fahren, wie auf Schienen.Die gesamte Strecke zum Cape Peron ist 60 km lang, nach 50 km treffen wir das erste Auto.
Wir halten an 3 Buchten. South Gregories, schöner Strand, kein Mensch hier, aber lange bleiben wir nicht. In der nächsten Bucht soll man schnorcheln können. Also fahren wir weiter zu Gregories. Was ein Farbspiel, der Sand auf dem wir fahren ist knallrot, auf dem selben knallroten Sand laufen wir zum Strand und dann stehen wir plötzlich auf weißem Sand vor Hellblauem kristallklarem Wasser. Wir im Paradies. Und auch an diesem Strand wieder kein Mensch. Die Buch ist eingerahmt von roten niedrigen Sandsteinklippen. Die Kinder bauen Burgen, Mick schnorchelt. Herrlich, nur wir und die Bucht! Dann fahren wir weiter in die nächste bucht, sie soll von den Farben noch spektakulärer sein. Bottle Bay, wir laufen zum Strand, wieder nur wir und azurblaues kristallklares Wasser, weißer Strand… aber wo sind die roten Klippen? Da bemerken wir, dass man wohl auch mit dem Auto am Strand entlang fahren kann. Wollen wir auch, jetzt wo der Reifendruck eh niedrig ist. Wir fahren bis zum Ende der Bucht und lunzen um die Ecke, wow, hier sind die roten Klippen. Wir schauen auf den Wasserstand, Ebbe oder Flut, wir wissen es nicht, aber auch bei Flut sollte es für einen kurzen Ausflug in diese Bucht reichen. Also einmal mit dem Auto durch den nassen Sand ans andere Ende der bucht. So toll sieht es aus, das Farbenspiel ist gigantisch. Am Ende der Bucht führen zwar Reifenspuren weiter, wir können aber auf der Karte nicht erkennen wie es weiter geht geländemäßig, also bleiben wir lieber hier. Außerdem sind wir hier völlig alleine und offensichtlich kommt die Flut, es kommt dann erstmal keiner in diese Bucht um uns evtl.. aus einer Sanddüne zu ziehen. Also wieder zurück und weiter Richtung Cape Peron.
South Gregories:
Gregories:
Bottle Bay:
Cape Peron ist auch toll. Wieder rote Klippen, blaues Wasser, zwischen den Felsküsten weiße Sandstrände. Möwen sind hier, snapper tummeln sich im Wasser, Kormorane sitzen am Strand und Delphine schwimmen an der Küste entlang. Irgendwie unwirklich. Wir machen uns auf eine 3 km Wanderung an der Steilküste entlang und durch sandige Dünen zum nächsten Aussichtspunkt. Unterwegs begegnet uns ein Waran.
Auf der Rückfahrt begegnet uns noch ein Thorny Devil:
~ Arah OHara ~











zum Foto „shark bay“: ist die Muschel wirklich so groß oder ist die Schrift so klein?
Nein, die Muschel ist wirklich so groß. Die hat bestimmt 1 kg gewogen. War aber leider kaputt.