Heute morgen sind wir wie immer früh aufgestanden. Um 7:45 wollten wir in Monky Mia sein um die Delphine am Strand zu treffen. In der Nacht hat es zwar noch nicht geregnet, die Wäsche ist aber auch noch nicht getrocknet, wir hängen sie vorsichtshalber ins Zelt, soviel halt reinpasst… dann müssen wir uns sputen.
Pünktlich um 7:45 stehen wir am Strand, mit uns bestimmt noch 130 andere Leute. Im Wasser sieht man schon die Delphine. Eine Rangerin erklärt uns kurz wie die Fütterung von statten gehen wird. Dann dürfen wir den Strand betreten.
Der Strand soll nicht ständig bevölkert sein, die Delphine haben nämlich Kälber und diese müssen gesäugt werden. Das Wasser am Strand ist aber nicht tief genug und wenn sich die Mütter zu häufig am Strand aufhalten, bekommen die Kleinen zu wenig Futter. Daher gibt es auch nur 3 Fütterungen am Tag, die jeweils nur eine halbe Stunde dauern.
Wir stehen eine ganze Weile im kalten, algigen Wasser. Scarlett muss ihren Algen-Ekel überwinden, sie möchte so gerne ausgewählt werden um zu füttern. Eine ganze Weile schwimmen die Delphine am Strand auf und ab und schauen sich die Menschen an. Es werden nur die Mädels gefüttert, die Jungs würden vor Futterneid zu aggressiv werden. Auch werden keine Mädels gefüttert, die gerade ihrem Kalb das Jagen beibringen. Die Kinder würden sich sonst das „gefüttert werden“ auch abschauen.
Schließlich sollten wir das Wasser verlassen und am Strand warten, ein Zeichen für die Delphine, dass es gleich Fisch gibt.
Die Delphin Dame die heute am Strand war – Nicky – kommt seit 38 Jahren jeden Morgen an den Strand um sich 300g Fisch abzuholen. 12kg Fisch braucht ein Delphin pro Tag. Sie kommt also offensichtlich nicht nur wegen des Fisch hier her.
Die Kinder hatten Glück. Bei der ersten Fütterung dürfte Scarlett füttern, bei der zweiten Fütterung des Tages wurde John ausgewählt und durfte einen Fisch reichen. Glückliche Kinder!
Mittlerweile ist der leichte Wind von heute morgen in einen frischen stürmischen Wind übergegangen. Der Himmel ist rabenschwarz und als die Fütterung zu Ende ist, fängt es an zu regnen. Wir halten uns also nicht zu lange in Monkey Mia aus. Wir haben Bedenken, dass das Vorzelt vielleicht doch nicht hält oder Wäsche von der Leine gepustet wird.
Wir verbringen also einen faulen Tag am, im und um den Camper herum mit freiem W-LAN. Es gibt auch endlich mal wieder Kaffee und Kekse.
Wir laufen später nochmal in die Stadt, ein bisschen shoppen. T-Shirts, Postkarten und für mich einen Opal in einer Perle. Dann fängt es mal wieder an zu schütten. Die Shop Besitzerin meint, es regne hier nur 1x im Monat. Dieser Tag sei also schon etwas besonderen. Wir laufen also auf der nassen Hauptstraße raum und freuen uns über das besondere Farbenspiel-
~ Arah OHara ~








Was für ein tolles Erlebnis! Bestimmt genau so schön wie 1995, als wir den Koala auf dem Arm nehmen durften. Liebe Grüße an John und Scarlett.
Es freut mich sehr für die Beiden, das frühe Aufstehen hat sich also gelohnt, nach dem Motto, „nur der frühe Vogel fängt den Wurm“. Bin gespannt auf den nächsten Beitrag.