23.08.2014 – Best Cruise ever mit Aristocat2 in Monkey Mia!

Wir könnten zwar ausschlafen, weil wir erst um 10:15 in Monkey Mia sein müssen, aber wir sind mal wieder vor 6 Uhr wach. Wir haben also alle Zeit der Welt heute morgen in Ruhe zu frühstücken und alles zusammen zu packen.

Um 9.30 sind wir startklar. Wir kommen früh genug an, um uns noch mal die Delphine anzuschauen, die vor dem Strand auf und ab schwimmen.

Dann geht es an Bord. Der Skipper Greg und die Crew Brendan machen einen sehr netten und lustigen Eindruck. Es sind fast nur Australier an Bord. Wir sind hier also die  Exoten, und wie es immer so ist, sprechen mich auch viele Australier an, wo genau wir in Deutschland denn wohnen, dass sie auch schon mal in Europa waren oder die Vorfahren ursprünglich aus Deutschland stammen und wie uns Australien so gefällt. Lauter nette Leute hier!

Wir sind gar nicht so lange mit dem Katamaran, der Aristocat2 unterwegs, da treffen wir schon die erste Gruppe Delphine. Sie würden hier an der Stelle immer rumhängen. Eine Gruppe von 5 Jungs. Einer schlief auf der Seite liegend an der Wasseroberfläche, ist dann aber aufgewacht als wir näher kamen. Er hatte eine abgeknickte Rückenflosse durch einen Haiangriff. An den Rückenflossen kann man die Delphine unterscheiden, jede sieht anders aus. Mit Kerben und Kratzern durch Kämpfe, Haie oder Schiffsschrauben.

IMG_9527

Wir sind an eine andere Stelle gefahren, nur ca. 1qkm groß, an der es die einzigen 8 Delphine auf der Welt gibt, die mit „Werkzeug“ arbeiten. Die sogenannten Sponge-Dolphins. Sie benutzen einen See-Schwamm als Maulschutz um damit Steine umzudrehen unter denen sich eine besonders leckere Fischart befindet. Die 8 Delphine sind alle weiblich und diese besondere Jagdtechnik bringen sie nur ihren Töchtern bei.

Wir sind weiter gefahren an eine Stelle an der die Dugongs gerne rumhängen. Eher scheu, nicht so oft zu sehen, können bis zu 7 Minuten die Luft anhalten und machen dann auch nur einen Atemzug uns sind wieder weg. Ich habe irgendwie immer zu spät hingeschaut, mehr als den Rücken habe ich nie erspäht.

IMG_9693 IMG_9672

Auf der Sandbank gab es auch einige Schildkröten unter Wasser zu sehen, zwischen den Felsen waren sie sehr gut getarnt.

Unser Skipper fragte dann, ob wir alle vielleicht eine halbe Stunde länger Zeit hätten, es wäre heute so ein schöner Tag und er wüsste, dass die Buckelwale noch in der Bucht sind, also würde er gerne noch ein Stückchen rausfahren. Gesagt, getan. Auf dem Weg haben wir sogar noch einen Schwarm Thunfisch gesehen, das kommt wohl auch nicht so häufig vor!

Und dann haben wir am Horizont schon die Wale gesehen. Der Skipper meinte, es wären nur ein paar Meilen bis dorthin, das würde sich heute lohnen. Wir haben den ein oder anderen dann auch in der Nähe gesehen, wenn er aufgetaucht ist zum atmen, aber dann sind sie auch schon weitergezogen und erst weiter weg von unserem Boot wieder aufgetaucht. So richtiges Glück hatten wir noch nicht. Aber dann! Wir hatten einen Wal gefunden, der gerade einen großen Kreis um seine Beute geschwommen ist und gefressen hat. Wir konnten das vom Boot aus gut beobachten. 2 oder 3x hat er diesen Kreis gezogen, dann schwamm er an unserem Boot vorbei und machte plötzlich kehrt und schwamm um unser Boot herum. Dann kam noch einer zweiter Wal dazu. und Beide umkreisten das Boot und schwammen unten drunter durch. Und dann hatten die beiden ihren Spaß uns zu beobachten. Sie tauchte immer wieder direkt neben dem Boot auf und schauten uns an, drehten sich auf den Rücken, kratzen sich ihren Rücken oder sogar ihre Bäuche am Boot. Wahnsinn! Normalerweise darf sich da Boot nur 10 Minuten in der Nähe der Tiere aufhalten, damit sie nicht zu viel gestört werden. Wir konnten allerdings nicht weg, weil die beiden zu dicht an uns dran waren, Wir hätten nicht wegshippern können ohne das  Risiko einzugehen sie zu verletzen. Also mussten wir bleiben. Mit einem Unterwassermikrofon hat der Skipper dann noch die Laut der Wale hörbar gemacht. Mittlerweile war auch klar, dass die Tour nicht nur 30 Minuten länger werden würde. Eine ganze Stunde lang haben sich die Wale uns und unser Boot angeschaut. Dann waren sie beide zeitglich am Bootsrumpf, so dass wir den Motor starten konnten. Das Einlegen des Rückwärtsganges fangen beide nicht so gut uns sie schwammen weg. Was einen fantastische Sache!

 

20140823_133942

20140823_134212_17

20140823_134229_1

20140823_133911

IMG_0477 IMG_0414

Wir sind dann tatsächlich noch auf die Blue Lagoon Pearl Farm gefahren und haben erfahren, wie die Perlen mit Opal drin gezüchtet werden. Auf dem Dach der Farm saß auch noch ein See-Adler, der hier sein Jagd-Revier hat.

IMG_0703 IMG_0709

Dann ging es mit 13 knots zurück nach Monkey Mia. Allerdings nicht ohne boom netting, darauf hatten sich John und Scarlett schon so gefreut. Sie saßen am Heck des Katamarans zwischen den Turbinen im Netz im Wasser und mussten sich festhalten. Dann hat der Skipper Gas gegeben, solange bis sie quasi übers Wasser geflogen sind! Wahnsinn, die hatten einen Spaß. Der Skipper ist vor Monkey Mia noch extra eine Zusatzrunde gefahren.

IMG_0802

Aus der 2,5 Stunden Tour ist also eine 4,5 STunden Tour geworden. Wir hatten aber auch alle unseren Spaß, auch Skipper und Crew waren begeistert von den Walen.

Jetzt mussten wir uns aber sputen, wenigstens bis zum Overlander wollten wir heute eigentlich fahren. Als wir aus dem Carpark in Monkey Mia rausfuhren lief und noch ein Emu über den Weg und kurz vor Denham dann ein Echidna. Was ein tierischer Tag!

IMG_0894 IMG_0900

~ Arah OHara ~

Ein Kommentar zu „23.08.2014 – Best Cruise ever mit Aristocat2 in Monkey Mia!

Antworte auf den Kommentar von Godmother Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert