Dienstag, 12.8.2014
Der Wecker klingelt um 7, aber die Bande bleibt faul im Bett liegen. Alles in allem brauchen wir 2,5 Stunden zum Abbau unseres Camps.
Beim Zusammenbau ist leider ein Gummi an einer Stange gerissen, also nochmal zurück zum Vermieter. Somit sind wir wesentlich später erst losgekommen als geplant.
Auf dem Great Northern Highway angekommen, haben wir in der Ferne schon das Buschfeuer gesehen, welches wir schon bei der Landung gesehen haben. Wir sind sogar mitten durch gefahren. Es hat nur das Spinifex gebrannt, sodass alles halb so wild war.
Die Fahrt entlang des Great Sandy Dessert ist ein bisschen eintönig. Der wunderschöne 500 Kilometer lange 80 Mile beach ist leider 20 – 50 Kilometer von der Straße entfernt. Es ist hier so flach dass man ihn auch nicht sehen kann.
Bis zu unserem Ersten Halt sind es 280 km. Sandfire Roadhouse. Die erste Tankstelle seit Broome. Der Liter Diesel 1,96 AUD.
Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir unser Tagesziel, den Campingplatz am 80 – Mile – Beach. Wir haben schnell das Camp aufgeschlagen – alles in allem vielleicht 15 Minuten, haben ja auch alle mitgeholfen. Dann sofort zum Strand, Tageslicht ausnutzen.
Der 80 Mile Beach ist beeindruckend. Von links nach rechts, von Horizont bis Horizont nur Strand, ca. 450 km lang. Der Tidenhub beträgt 7-15 Meter, das Wasser war also gerade ca. 1,5 km weit weg. Und wahnsinnig viele Muscheln. Wir sind also im Watt Muscheln sammeln gegangen, während andere mit dem Auto auf dem Strand gefahren sind.
Den Sonnenuntergang muss man hier einfach gesehen haben! Wir sind wieder Richtung Dünen gegangen. So flach wie der Strand hier ist, möchte man bei auflaufendem Wasser nicht mehr im Watt sein, vor allem nicht nach Sonnenuntergang.
Mittwoch, 13. August 2014
Der Wecker klingelt, ich mache die Augen auf, alles noch dunkel. Oh je, Wecker hatte ich doch für 6 gestellt. Ob der wohl zu früh geklingelt hat? Aber das Zelt ist einfach nur extrem lichtdicht. Draußen dämmert es schon! Gefrühstückt wird um 6:30, zusammengepackt usw…. auf der Strecke sind wir um 9:30, Tagesziel heute ist Port Hedland.
Vorher gehen
nochmal an den Strand und entdecken eine Seasnake, glücklicherweise auf dem trockenen, den sie ist eine der giftigsten Schlangen in Australien. Vielleicht gehen wir doch lieber nicht schwimmen…
Die Weiterfahrt nach Port Hedland zieht sich. Die Landschaft ist recht flach, nur das Buschwerk wechselt sich ab. Es ist das Great Sandy Dessert, das hier bis an die Küsten heranreicht. Dann fängt es an hügeliger zu werden, einen Eisenbahnschiene begleitet uns, es sind mehr Road Trains und Service Fahrzeuge der Minen Unterwegs. Wir kommen jetzt ins „Ruhrgebiet Australiens „. Am Horizont sieht man schon den weißen Salzberg der Salinen von Port Hedland.
Flüsse gibt es mittlerweile auch. Wir machen am De Grey River Pause. Der Fluß fließt allerdings nicht mehr, mittlerweile ist er nur noch ein Billabong. Trotzdem kann man noch gut angeln. Allerdings wären gestern hier noch 2 Western Taipane gesehen worden, wir sollen lieber vorsichtig sein beim Rumlaufen, mahnt uns ein Ehepaar – eines der vielen Grey Nomads, die wir treffen.
Zur Mittagszeit sind wir in Port Hedland angekommen. Die ganze Stadt ist rostrot gefärbt, nicht mehr tropisch weiß wie in Broome. Überall ist die Schwerindustrie zu sehen. Wir essen erstmal ein typisches australisches Frühstück zum Mittag, genießen den Pool am Campingplatz und schauen uns die Stadt an. Faszinierend auf seine Weise, aber sicher nicht schön!
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Arah OHara ~












Claude hat gestern für 1,21 getankt. Euro natürlich. Über den Muschelstrand habe ich in Reiseführer gelesen. Da könnte ich sammeln!!!
Wir haben auch gesammelt! Was für tolle Muscheln! In 3 Tagen geht es zum Shell Beach in der shark bay. Da bin ich auch schon gespannt drauf.
Ist der 80Mile Beach für Autos freigegeben?
Ja, genau wie der Cable Beach auch. Wir sind allerdings zu Fuß gegangen. Typisch europäisch halt 😉